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Zimmerbrand und ausgelöste Brandmeldeanlage am Samstag

Kurz vor dem Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft wurde der Löschzug Winzer zu einer Rauchentwicklung im Stadtteil Pfaffenstein alarmiert. Anschliessend übernahmen wir mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr noch einen Einsatz im Südwesten der Stadt. Hier hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst.

 

Hier der Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr:

Um kurz vor acht Uhr abends ging in der Integrierten Leitstelle ein Notruf von einem Autofahrer ein. Er fuhr gerade von der A93 - nördliche Fahrtrichtung- an der Abfahrt Regensburg-Pfaffenstein ab und sah auf der anderen Straßenseite aus einem Wohnungsfenster starken Rauch kommen. Die Leitstelle alarmierte sofort den Löschzug der Berufsfeuerwehr und den Löschzug Winzer der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg. Kurz darauf meldete auch die Polizei, dass es in einem Haus in der alten Nürnberger Straße brenne und sich eine Person bereits aus der Wohnung gerettet habe. 

Knapp sieben Minuten nach Annahme des ersten Notrufs fuhren die ersten Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr vor. Nur kurz darauf traf auch der Löschzug Winzer ein. Aus einem Balkonfenster im ersten Stock quoll dichter, schwarzer Rauch und mehrere Anwohner standen bereits auf der Straße. Die Einsatzkräfte kümmerten sich sofort um den Bewohner der Wohnung, der bei Löschversuchen Rauch eingeatmet hatte, und brachten ihn zum Rettungswagen. Zeitgleich ging der erste Trupp der Berufsfeuerwehr unter schwerem Atemschutz vor und löschte die in Vollbrand stehende Küche. Nur zehn Minuten nach dem ersten Notruf drang bereits kein Rauch mehr aus dem Fenster, kurz darauf war das Feuer gelöscht. Parallel zu den Löschmaßnahmen untersuchte ein Trupp des Löschzugs Winzer den verrauchten Treppenraum und die Wohnungen über der Brandstelle, um sicher zu stellen, dass dort niemand dem aufsteigenden Rauch ausgesetzt wurde. Die dort vorgefundenen Bewohner wurden ins Freie gebracht. 
Der Wohnungsinhaber wurde durch den Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Außer ihm hatte sich bei Brandausbruch niemand in der Wohnung aufgehalten und so kamen keine weiteren Personen zu Schaden.

Dem schnellen Einsatz war es zu verdanken, dass der Schaden auf die Brandwohnung beschränkt blieb. Der Besitzer wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Stunde konnten die ersten Einsatzfahrzeuge wieder abrücken, die Bewohner wieder in die nicht betroffenen Wohnungen zurückkehren. Nach weiteren 20 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. 
Insgesamt waren die Berufsfeuerwehr und der Löschzug Winzer –neben Polizei und Rettungsdienst - mit acht Einsatzfahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. 

Einsatzleiter: Buchhauser

 

Foto Berufsfeuerwehr Regensburg

 

Bericht der Mittelbayerischen Zeitung

Löschzug Winzer bei Übung der Superlative

Wasserpuffer bei der Latstrophenschutzübung

Mit drei Fahrzeugen und 11 Feuerwehrkameraden beteiligte sich der Löschzug Winzer an der Katastrophenschutzübung "Roter Eber" in Chamerau, der größten Übung in der Geschichte Ostbayerns. Winzer war Teil des Regensburger Hilfeleistungskontingents, dass am Samstag Morgen um 7.30 Uhr in den Bayerischen Wald  aufbrach. Vorort wurden wir mit der Aufgabe betraut, einen angenommenen Waldbrand in einem Teilbereich unter Kontrolle zu bringen. Mit einem Faltbehälter wurde das auf den Berg geförderte Wasser gepuffert und an zahlreiche Rohre zur Brandbekämpfung abgegeben. Erstmals kam das Wasserfördersystem des Freistaates Bayern in einem derartigen Szenario zum Einsatz. Insgesamt waren  etwa 2500 Feuerwehrdiestleistende an der Übung beteiligt.