Einsätze

Zwei Brände in einer Nacht

Brand Regensburg

Eine unruhige Nacht hatten die Feuerwehrmänner des Löschzuges Winzer. Um 1.30 Uhr alarmierte die Leitststelle den Löschzug der Berufsfeuerwehr und den Löschzug Winzer in die Dr-Leo-Ritter-Str. im Westen Regensburgs. Zeitgleich trafen beide Löschzüge an der Einsatzstelle ein. Da es sich beim Brandobjekt um ein Mehrfamilienhaus handelte, war für die insgesamt 30 Feuerwehrdienstleistenden gerade zu Einsatzbeginn viel zu tun. Drei Trupps rüsteten sich mit Presluftatmern aus und gingen zur Brandbekämpfung vor bzw. kontrollierten Wohnungen und Treppenhäuser auf Rauch. Es wurden insgesamt drei Hochleistungslüfter eingesetzt. Der Brand war schließlich schnell gelöscht und gegen 2.45 Uhr kehrten wir wieder ins Gerätehaus zurück.

Um 3.30 Uhr dann der nächste Alarm in unmittelbarer Nähe zum letzten Einsatz. Wieder war eine Rauchentwicklung festgestellt worden. Erneut fuhren die Berufsfeuerwehr und der Löschzug Winzer an. Auch der zweite Brand war schnell lokalisiert und gelöscht. Ein Lüfter kam zum Einsatz, angrenzende Häuser wurden ebenfalls kontrolliert. Um 4.30 Uhr war der Einsatz beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

Erneuter Bombenfund

Erneuter Bombenfund

Um 14.00 Uhr wurde der Löschzug Winzer erneut zu einem Bombenfund im Bereich des Dörnberg-Areals gerufen. Gemeinsam mit den Kameraden des Löschzuges Altstadt und der Regensburger Berufsfeuerwehr mußten zum einen mehrere Bürogebäude und ein Appartment aus Sicherheitsgründen evakuiert, und zum anderen Absperrmaßnahmen getroffen werden. Die Räumung der Gebäude verlief nahezu problemlos und zügig. Gegen 16.00 Uhr konnte mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Kurz darauf meldeten die Kampfmittelbeseitiger "Bombe entschärft". Die Absperrmaßnahmen konnten aufgehoben werden. Seit November 2015 war dieser Einsatz bereits der vierte Bombenfund, zu dem der Löschzug Winzer alarmiert wurde.

Sprengung Fliegerbombe

Am Vorabend des Valentinstages alarmierte uns die Leitstelle zur Absicherung einer Bombenentschärfung in die Ladehofstraße in Regensburg. Bei Bauarbeiten war dort eine 45 Kilo-Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Gemeinsam mit den Kräften des Löschzuges Altstadt, der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung, der Berufsfeuerwehr, der Polizei und dem Rettungsdienst wurde die Entschärfung abgesichert. Im unmittelbaren Gefahrenbereich mussten nur wenige Personen aus Wohnungen evakuiert werden. Die Büros eines angrenzenden Gebäudes waren am Abend idealerweise bereits verlassen worden. Letztendlich war eine gefahlose Entschärfung nicht möglich und so musste die Bombe kontrolliert gesprengt werden. Dies gelang problemlos.

Kellerbrand, Technische Hilfe und eine weihnachtliche Duftkerze

Brand eines Abfallcontainers

Drei Einsätze arbeitete der Löschzug Winzer in den letzten Tagen ab. Am Sonntag alarmierte uns die Leitstelle zu einem Kellerbrand in die Puricellistrasse. Schnell stellte sich der Kellerbrand als Rauchentwicklung aus einem großen Müllcontainer heraus. Das brennende Material in der Tonne konnte rasch abgelöscht werden.

Am Mittwoch wurden die Einsatzkräfte von einem Autopflegebetrieb angefordert. Aufgrund der kalten Temperaturen war eine Pumpe ausgefallen und es mußten 25.000 Liter Wasser aus einem Schacht gepumpt werden, um das Überlaufen zu verhindern. Gegen Ende der Pumparbeiten lief nur wenige hundert Meter weiter ein Brandmelder in einem Einkaufszentrum auf. Aufgrund der Nähe zum Objekt beorderte uns die Leitstelle ergänzend zum Löschzug der Berufsfeuerwehr zum Einsatzobjekt. Die Ursache für die Auslösung des Melders war kurios. Ein Mitarbeiter eines Shops hatte eine weihnachtlich Duftkerze entzündet. Die Einsatzkräfte rückten entspannt wieder ab.

Zwei Verletzte bei Unfall

Um 6.54 Uhr wurde der Löschzug Winzer und die Freiwillige Feuerwehr Pettendorf in die Dominikanerstraße bei Adlersberg alarmiert. Das Meldebild waren zwei eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfall. Eine Fahrzeuglenkerin war auf schneebedeckter Fahrbahn verunfallt und in einem angrenzenden Feld auf dem Dach zum liegen gekommen. Die Mutter mit Kind konnte ohne Einsatz des Rettungssatzes das Fahrzeug verlassen. Beide wurde durch den Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.